Von Edelfedern, Phrasendreschern und Schmierfinken – Honoré de Balzac


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Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Erscheinungsdatum: 26.09.2016
Seitenanzahl: 320 Seiten
Verlag: Manesse
Erhältlich als:

  • Hardcover: 19,95 Euro
  • eBook: 15,99 Euro

Hier erhältlich: Amazon , Randomhouse

Zum Autor:

Honore de Balzac (1799-1850), eigentlich der Generation der Romantiker angehörend, bildet zusammen mit Stendhal und Flaubert das große Dreigestirn der französischen Realisten. Ruinöse Unternehmungen als Verleger und Spekulant sowie sein hemmungslos verschwenderischer Lebensstil stürzten Balzac schon in jungen Jahren in gewaltige Schulden und zwangen ihn zeitlebens zu rastloser literarischer Arbeit. Seine fast hundert Titel umfassende, als universelles Sittengemälde seiner Zeit angelegte „Comédie humaine“, ist Geniestreich der Selbstvermarktung und virtuoses Monumentalwerk der Weltliteratur in einem.

Quelle: Randomhouse

Klappentext:

Journalisten? Hohle Schwätzer und vorlaute Kläffer! Zeitungsmacher? Elende Opportunisten! Kritiker? Perfide Ignoranten! Für Balzac waren Presseleute so ziemlich das Letzte. In seinem Bestiarium der Pariser Journaille, hier erstmals ins Deutsche übersetzt, wagt der Autor einen satirischen Rundumschlag – respektlos, böse und herrlich einseitig.
Die Herren von der schreibenden Zunft haben in Balzacs Augen samt und sonders etwas maliziös Wankelmütiges, sind offen korrupt oder von eherner Prinzipienlosigkeit. Angelehnt an die zoologische Artenbestimmung knöpft er sich in seiner Typenlehre nun sämtliche Gestalten der Pressewelt vor: den Leitartikler, den Vulgarisator, das Faktotum, den Lobhudler, den Monothematiker, den Sektierer, den Mann fürs Grobe und was sonst alles über die Flure von Zeitungsredaktionen kreucht und fleucht. Die kritische Inventur des modernen Journalismus ist ein origineller Sidekick in der aktuellen Debatte um die Rolle der Medien. Ergänzt wird die heitere Philippika durch Balzacs Appell an Schriftsteller, ihr Urheberrecht zu verteidigen.

Quelle: Randomhouse

Meine Meinung:

Ich mag ja die Bücher des Autors sehr gerne, obwohl viele davon, besonders stellenweise recht anstrengend sind zu lesen, was ich denke, aber damit zusammenhängt, dass doch die Sprache sehr ausdrucksvoll ist und auch teilweise alte Ausdrücke verwendet werden.
Natürlich habe ich mich dann sehr gefreut, dass ich dieses schöne Exemplar hier gesehen habe, da ich es noch nicht kannte und somit sehr gespannt darauf war.
Wie auch die anderen Bücher des Verlages, passt auch dieses hier wieder wunderbar in meine Sammlung, da es wieder das kleine Format hat und schön dezent gestaltet wurde.
In diesem Buch werden die Schreiberlinge sehr kritisch vom Autor aufs Korn genommen, was ich absolut klasse gemacht fand.
Das Buch wurde, wie eine Art Lexikon aufgebaut und jede Gattung an Journalisten, wurde bis ins kleinste Detail unterteilt, womit der Leser eine wirklich sehr schöne Übersicht über das ganze hat. Fand ich aber auch eine witzige Idee, die ganzen Untergattungen.
Die Schreiberlinge werden als sehr selbstverliebt dargestellt, denen doch die Auflage wirklich sehr wichtig ist.
Ich empfand manche Stellen des Buches doch auch sehr zeitlos und finde, die Beschreibungen könnten heute noch stimmen.
Zusätzlich zum Haupttext gibt es noch ein 64seitiges Nachwort.

Fazit:

5 von 5 Sterne. Definitiv eine Kauf – und Leseempfehlung für dieses Buch. Ich denke, wer Klassiker mag, ist hier richtig.

 

 

 

 

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