Tränen des Herzens – Katherine Collins

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Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Erscheinungsdatum: 14.03.2016
Seitenanzahl: 448 Seiten
Verlag: Forever
Erhältlich als:

  • Taschenbuch: 9,96 Euro
  • eBook: 3,99 Euro

Hier erhältlich: Amazon

Zur Autorin:

Katherine Collins, Jahrgang 1980, ist in Castrop-Rauxel geboren und teilweise dort, im Kreis Unna und Dortmund aufgewachsen. Heute lebt sie mit ihren zwei kleinen Töchtern in einem kleinen Dörfchen in Mitten des Vest. Als passionierte Leseratte, die sich im Laufe der Zeit durch jeden Bereich der Belletristik fraß, kam sie schon in ihrer Jugend zum Schreiben. Erst nach langer Testphase durch Leseproben auf Internetforen, stellte sie 2013 beim Latos-Verlag ihr Erstlingswerk “Verzeih mir, mein Herz!” vor. Obwohl neben ihrem Laborantenjob und den Kindern wenig Zeit bleibt, wächst ihr Repertoire beständig. Derzeit befinden sich diverse abgeschlossene Werke in der Überarbeitung und mindestens ebenso viele warten auf ihr Ende.

Quelle: Forever

Klappentext:

England, Ende des 18. Jahrhunderts: Lady Marie Windermere feiert ihr Debüt in der Londoner Gesellschaft. Was niemand weiß: Ihr Vater kann sich weder ihre Aussteuer noch die Saison leisten. Verzweifelt sucht die temperamentvolle Schönheit deshalb nach einem geeigneten Gatten. Unterstützt wird sie bei ihrer Suche von dem attraktiven Draufgänger Lord Argyll, einem Freund der Familie. Doch Argyll ist bekannt für sein liederliches Verhalten und seine Affären. Und tatsächlich geraten die beiden schon bald in eine heikle Situation. Plötzlich scheint eine Hochzeit mit Argyll der einzige Weg zu sein, um Maries Ehre zu retten. Die junge Frau ist am Boden zerstört. Wie soll sie mit einem solchen Mann jemals glücklich werden? Zu spät erkennt sie, dass Argylls Gefühle für sie vielleicht doch aufrichtig sind …

Quelle: Forever

Meine Meinung:

Ich lesen ja hin und wieder gerne mal einen historischen Liebesroman, die sind zwar im Regelfall nicht unbedingt pädagogisch wertvoll, aber sie lassen sich leicht lesen und ab und zu mal etwas Kitsch ist ja auch ganz nett.
Von dieser Geschichte wurde ich aber etwas enttäuscht, weil ich den Schreibstil als sehr, sehr anstrengend empfand. Hier gibt es Bezeichnungen, wie zB. „Aquamarine“ und da musste ich zuerst echt überlegen, was hier gemeint ist und es waren die Augen. Das war jetzt aber nur ein Beispiel für eine der Bezeichnungen, die mitunter sehr nett gemeint waren, aber sehr, sehr gewöhnungsbedürftig waren.
Die Geschichte um Marie fand ich hingegen ganz nett und war für das Genre durchaus passend erzählt. Allerdings fand ich auch hier einige Punkte, die mich etwas gestört haben. Es gab mal eine kurze Episode, in der sie mit Argyll alleine war und auch niemand was gesagt hatte und dies verboten hatte. Man sollte aber wissen, denke ich, dass es damals sicher nicht erlaubt war, dass eine unverheiratete Frau mit einem Mann alleine war.
Marie fand ich in Ordnung und war mir stellenweise ganz sympathisch, obwohl sie mir rein persönlich zu verheult wäre und ich solche Personen nur schwer ertrage. 😉
Dieses Buch ist ja Teil 2 der Regency Reihe und so gab es auch einige Nebenerzählungen, die, wenn man die Reihe nicht chronologisch gelesen hat, eher schwer zu verstehen war. Aber dennoch waren die Nebenerzählungen ganz nett.

Fazit:

2 von 5 Sterne. Diese Geschichte kann ich nicht unbedingt weiterempfehlen. Die gewählte Sprache war für mich einfach anstrengend.

 

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