Märchen in TV & Literatur

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Hallo und Guten Tag meine Lieben,

heute gibt es im Rahmen der Releaseparty zu „Fallen Queen“ von Ana Woods einen Beitrag von mir. Und zwar darf ich euch was zu Märchen in TV & Literatur erzählen, was, wie ich finde, ein recht interessantes und auch ein sehr umfangreiches Thema ist.

Märchen (mhd.: maere –> Bericht, Nachricht, Kunde) sind Prosaerzählungen, die eine wundersame Begebenheit weitergeben. Die Unterschied zu Sagen und Legenden ist, dass Märchen frei erfunden sind und nicht zeitlich bzw. örtlich gebunden sind.

Typisch für Märchen sind das Vorkommen von übernatürlichen Dingen, wie Fabelwesen (Einhörner, Drachen…), Hexen, Zwerge, Riesen um jetzt hier mal nur einige zu nennen.

Früher wurden Märchen hauptsächlich mündlich weitergegeben, bis man allerdings begonnen hat, diese zu sammeln und auch schriftlich festzuhalten. Zwei der ersten, dieser sogenannten Sammler waren Giambattista Basile und Charles Perrault.

Mittlerweile wird in der Literatur zwischen Volks – und Kunstmärchen unterschieden.

Der Unterschied ist, dass bei den Volksmärchen kein Urheber auffindbar ist, allerdings wurden die Kunstmärchen bewusst geschrieben und man kennt auch den Autor.

Übrigens gibt es Märchen in allen Kulturkreisen.

Hans – Christian Andersen hat welche der bedeutsamsten Kunstmärchen geschrieben, hingegen werden die Gebrüder Grimm eher zu den Märchensammlern gezählt

 

Im heutigen Zeitalter werden uns Märchen allerdings eher im Kino oder TV gezeigt, denn so ergeben sich natürlich für die Filmemacher unendliche Möglichkeiten.

Ob es aber auch damit zusammenhängt, dass viele Menschen nicht mehr so gerne lesen und uns die Moral der Märchen so präsentiert werden soll, ist für mich eher schwer zu beurteilen.

Vielleicht hängt es aber auch damit zusammen, dass man mit dieser Thematik viel Geld machen kann. Persönlich möchte ich nicht wissen, wie viel Geld bei „Die Schöne und das Biest“ gemacht wurde. Alleine schon mit dem ganzen Merchandise.

Da sieht man aber doch, dass Märchen ein zeitloses Thema ist, denn man sieht hier, dass jede Altersgruppe diese ansprechend findet.

Nun, habe ich noch ein paar Beispiele für Verfilmungen gefunden, an die ich mich immer noch erinnern kann, sowohl positiv als auch negativ.

Wenn ich mich zurückerinnere, fällt mir auf anhieb immer als Erstes folgender Film ein?! Nun, wer errät es?

Natürlich handelt es sich um „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ ein. Dieser Film aus dem Jahre 1973 wird immer noch an im TV gezeigt und kommt meist in der Weihnachtszeit. Für die damalige Zeit fand ich die Interpretation des Märchens wirklich sehr gut gemacht. Auch waren mir die Schauspieler sehr sympathisch.

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Quelle: Moviepilot

 

Als zweites Beispiel würde ich euch jetzt folgende Verfilmung nennen und zwar nicht, weil ich sie gut finde, sondern einfach, weil ich es wirklich schlecht fand.
Und zwar spreche ich von „Frau Holle“ aus dem Jahr 1985. Ich mag das Märchen wirklich gerne, aber irgendwie fand ich diesen Film nicht gut.

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                                                                                       Quelle: Moviepilot

 

 

Das waren jetzt nur zwei Beispiele aus meiner Kindheit, an die mich immer noch erinnere.

Mittlerweile gibt es ja seit einigen Jahren Märchen im TV, die unter dem Motto „Märchenfilm im Ersten“ zusammengefasst und neu verfilmt wurden.

Hier finden wir unter anderem Klassiker, wie „Dornröschen„, „Rapunzel“ oder auch „Rotkäppchen„. Ich fand es aber richtig toll, dass auch nicht so bekannte Märchen gezeigt wurden. Besonders gefreut hatte ich mich über „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern„, denn das gehört zu meinen Lieblingsmärchen.

Persönlich haben mir diese neuen Verfilmungen unterschiedlich gut gefallen. Manche fand ich besser, manche schlechter, dass muss jeder für sich selber entscheiden. Hier könnt ihr übrigens ins Archiv schauen und mal überprüfen, was ihr alles gesehen habt.

Außerdem gibt es ja auch schon eine richtig große Auswahl an Cartoons oder Animationsfilmen. Hier kommt man an den Werken von Disney definitiv nicht vorbei, da sind meine derzeitigen absoluten Favoriten Arielle und Rapunzel (Ich liebe das Pferd).

Quelle: Disney

 

So, meine Lieben, mein Beitrag ist nun zu Ende. Ich hoffe, dass es euch gefallen hat. Übrigens könnte ihr auch bei Noemi vorbeischauen, denn die erzählt euch noch einiges über „Schneewittchen„.

 

Liebe Grüße und vielen Dank für euren Besuch, Eva

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  2 comments for “Märchen in TV & Literatur

  1. lesefreudebook
    9. Juli 2017 um 19:32

    Hallo!

    Schöner Beitrag. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich als Kind jeden Sonntag das Märchen nach dem Mittagessen auf kika geschaut habe. Meist mit der ganzen Familie. Die wurden alle in einem riesigen Studio in Tschechien produziert. “drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ glaub ich ebenfalls.

    Besonders gerne mag ich alte Märchenbücher. Ich habe eine wunderschöne Ausgabe der Gebrüder Grimm. Alleine das Durchblättern mit den herrlichen Bikldern ist ein Erlebnis 🙂

    Liebe Grüße
    Sabrina

    Gefällt 1 Person

    • 10. Juli 2017 um 13:43

      Hallo Sabrina,

      ja, diese ganzen Schmuckausgaben bei den Märchenbücher sind sehr verlockend. Ich habe auch schon ein paar angesammelt. 🙂

      Liebe Grüße und einen schönen Start in die Woche, Eva

      Gefällt mir

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